Bienenstich
Die Zeit des Sommers ist die Zeit, in der viele Menschen einen Bienenstich fürchten, vor allem im Freien.
Das Bienengift, auch Apitoxin genannt, ist ein Gemisch aus verschiedenen Sekreten, darunter auch Histamin, Dopamin und Noradrenalin sowie "Alarmpheromone", die anderen Bienen als Mitteilung dienen. Das Gift wird von der Biene durch den Stachel in die Haut des Angreifers injiziert. Das kann eine Menge von etwa 0,1 g sein.
Neben den reinen Giftwirkungen des Bienengifts kann es selten auch zu allergischen Reaktionen der Betroffenen durch einen Bienenstich kommen. Diese können so heftig sein, dass der gestochene Körperteil für mehrere Tage anschwillt. Im Extremfall kann es auch zu Beeinträchtigungen des Allgemeinbefindens kommen. Beispielhaft seien hier Übelkeit, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen genannt. Auch Herzrasen und Atemnot können vorkommen, jedoch richtig gefährlich ist das Bienengift nur, wenn man in einen Schwarm geraten ist. Ein einzelner Bienenstich ist in der Regel nicht so sehr gefährlich, jedenfalls nicht außerhalb des Mund- und Rachenraums.
Wichtig ist, dass der Stachel nach dem Bienenstich sofort gezogen wird und Behandlungen eingeleitet werden. Beispielsweise mit dem Stichheiler.
Der Stichheiler wirkt durch konzentrierte Wärme an der Einstichstelle. Das Bienengift wird in seine Bestandteile zerlegt bzw. diese werden zersetzt. Das an allergischen Reaktionen beteiligte Histamin wird an der Verbreitung gehindert. So wird der Bienenstich unschädlich gemacht.
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