Die 1. Movelo E-Bike-Sternfahrt
Tag 1 – 18. Juni 2010
Endlich geht es los! Alle sind schon ganz gespannt. Auf die neuen Räder, die Etappenzielstädte und vielen Sternfahrer die wir in den nächsten Tagen noch kennenlernen sollen. Auch die Presse, spontane Mitradler und Schaulustige haben sich eingefunden. Schnell werden noch die beiden Anhänger an zwei Räder montiert. Ja, richtig gehört – Anhänger. Nicht das wir Damen mal wieder viel zu viele Klamotten mitgeschleppt haben, nein, die Rügener Leuchttürme kommen mit an Bord. Sie sollen in Süddeutschland und Österreich symbolisch für unsere tollen Sehenswürdigkeiten im Norden stehen. Oh, es geht los! Die Landrätin Kerstin Kassner schwingt die Startfahne und wir setzen uns in Bewegung zur weltweit ersten Elektro-Sternfahrt. Unser Team Rügen-Stralsund startet als erstes Team überhaupt, die Teams aus den anderen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Österreich folgen in den nächsten Tagen. Aber alle bewegen sich unaufhaltsam auf das finale Ziel der Sternfahrt zu. Es geht nach Serfaus in Österreich auf 1427m Höhe. Hoffentlich funktioniert das E-Bike, sonst bringt mich nichts da hoch. ;-)
Rügen zeigt sich heute wieder von seiner schönen, aber auch regnerischen Seite. Egal. Wir steuern Sassnitz an, dann gibt es ein leckeres Mittag in Mukran. Schnell noch die Fußballergebnisse nachschauen. Oh je!! Da beweisen wir mehr Durchhaltevermögen. Es geht weiter über Prora, nach Schloss Granitz. Ein steiler Anstieg liegt vor uns. Nun müssen sich die Movelo Räder zum ersten Mal so richtig beweisen. Aber oh Wunder, es geht bergauf. Ein bisschen Schweiß müssen wir aber doch schon lassen, denn auch ein Movelo Rad bewegt sich nicht von allein. Aber ich dachte mir die Situation hat auch was Gutes. Lass sie schwitzen, dass lockt die Mücken an und ich habe die ersten Kandidaten für die Behandlung mit dem bite away®.
Doch die Mücken ließen zunächst auf sich warten, denn auch denen war es wohl zu kalt. Aber am Abend, als wir in Binz die erste Etappe nach 42 km beenden, kommt die Stunde des bite away®. Auf dem Rückweg ins Hotel nach Neddesitz, kann ich die ersten Mitfahrer „verarzten“.
Tag 2 - 19. Juni 2010
Am zweiten Tag, sprich Samstag, geht es zunächst mit dem Rasenden Roland von Binz nach Baabe. Eine tolle Fahrt und wieder genügend Aufmerksamkeit für uns, kein Wunder alle im gleichen Shirt und mit viel Klingelling und immer in Begleitung eines Kamerateams. Rügen Campus TV dreht einen Beitrag über die Sternfahrt. Von Baabe Bollwerk nach Lauterbach geht es dann nicht mehr zu Land, sondern zu Wasser weiter. Ja ich gebe zu, viel Strecke haben wir an diesem Tag noch nicht mit den Rädern zurückgelegt. Aber unsere Zeit wird noch kommen. Nach einer Mittagpause in Putbus, stehen nun straffe 55 km auf dem Plan und Rügen zeigt sich leider nicht nur von seiner schönen Seite, sondern schickt uns auch genügend Regen. Also treten wir in die Pedale, bei dem Fahrtwind trocknen die Sachen eh besser und schließlich wartet um 17 Uhr noch eine Hafenrundfahrt in Stralsund auf uns. Auch zu erwähnen ist der leckere „Kapitänsteller“ den es zum Abendbrot auf dem Ausflugsschiff gibt. Radler müssen schließlich essen, damit sie nicht vom Fleisch, ääähh vom Sattel fallen.
Tag 3 – 20. Juni 2010
(Transfer nach Wiesbaden)
Viele Grüße aus Wiesbaden schickt Euch Eure RIEMSER Radel-Beauftragte.
Wir sind heute nach 8 Std. Fahrt gut in Wiesbaden angekommen und jetzt geht es daran die Tour auf unbekanntem Terrain fortzusetzen. Petrus hat ein Einsehen und schickt uns Sonnenschein. So kann es bleiben, dann macht das radeln doppelt Spaß. Nach acht Stunden Fahrt waren wir froh aus dem Auto zu kommen und komischerweise genauso k.o. wie nach einer normalen Radetappe. Also schnell zum Abendbrot und dann eine Runde zum Beine vertreten durch die Wiesbadener Altstadt. Den bite away® immer in der Tasche dabei und wieder im Einsatz. In der Abenddämmerung ist eben "Mückenzeit".
Tag 4 – 21. Juni 2010
Vor einer tollen Kulisse starten wir heute in Wiesbaden. Das schicke Kurhaus lassen wir schnell hinter uns und nach einem kurzen Fotostopp, lenken wir die Räder in Richtung Bahnhof. Dem zuerst gestarteten Team "Rügen-Stralsund" steht "Zuwachs" ins Haus. Das Team "Schleswig-Holstein" stößt zu uns. Fortan geht es mit 20 Radlern weiter. An diesem Tag findet die Etappe ausschließlich in Wiesbaden und in der näheren Umgebung statt. Zeitweilig begleitet sogar der Wirtschaftsminister Hessens Dieter Posch die Sternradler. Das Ende der Tagestour, da war der Wirtschaftsminister und die Presse längst wieder weg, bildet der Besuch eines Weingutes. Gut gesättigt geht es anschließend im Bus zum Hotel zurück. Nach diesem Tag kommen auch erstmalig die RIEMSER Aloe Vera Produkte zum Einsatz, denn nach dem Rügener Regen zeigt sich die Region Wiesbaden von seiner sonnigen Seite. Und auch wenn wir eine vergleichsweise kurze Strecke zurückgelegt haben, reichte es doch schon beim dem ein oder anderen Teilnehmer für erste Rötungen der Haut. Da macht sich Aloe Vera Kühlgel also gut. Einfach drauf und gut is.. (wie man so schön sagt).
Tag 5 – 22. Juni 2010
Nach einem entspannten Tag mit wenigen Kilometern, geht es nun wieder „an´s Eingemachte“. Die Motivation ist super, das Wetter gut und es haben sich noch keinerlei Wehwehchen eingestellt. Ich bin von mir selbst überrascht. Also gehen wir die 55km an. Wir lassen Wiesbaden hinter uns und radeln über die malerische Weinstraße direkt am Rhein in Richtung Mainz. Durch die Nähe zum Wasser, machen sich allerdings auch die Insekten über uns her. Doch die kleinen Stiche der Radler sind schnell behandelt und weiter geht die Fahrt. Vorbei an Mainz und Oppenheim. Was für ein Kaiserwetter. Man hat fast keine Lust nun doch noch vom Rad zu steigen und die nächsten Kilometer mit dem Zug zu überbrücken. Doch es gilt eine größere Strecke nach Bad Dürkheim zurückzulegen. Da haben wir ein Einsehen und wählen den bequemen Weg. Also ab in den Zug und wenn wir ankommen, steht die Begrüßung des Teams Pfalz auf dem Plan. Ich bin gespannt.
Am Abend begrüßt uns Neustadt an der Weinstraße. Die ersten Anstiege durch die Weinberge sind überwunden und geben einen kleinen Vorgeschmack auf den noch kommenden Tourteil. Doch auch dies meistert die inzwischen gut 40 Personen umfassende Gruppe super und mit viel guter Laune.
Tag 6 – 23. Juni 2010
Eine lange Etappe steht uns bevor und vorsorglich essen alle zum Frühstück ein Brötchen mehr. Anschließend geht es gut eingecremt und mit dem bite away® bewaffnet vom Hotel, entlang des Palatia Radweges von Neustadt bis Speyer. Langsam wird die Strecke anspruchsvoller, es geht bergauf und bergab. Zeit auszuruhen hatten wir während der Zugfahrt von Speyer nach Kempten. Dort wartete schon das Team Allgäu. Allmählich wird es immer schwieriger diese große Gruppe zu delegieren. Die Guides leisten Schwerstarbeit, genau wie der bite away® und Aloe Vera, beide Produkte sind mehr als gefragt.
Doch zurück zur Tour, denn es geht vorbei an schönen Landschaften, welche wir Nordlichter nur von Postkartenmotiven kennen.
Nach 65 Kilometern erreichen wir unser Tagesziel Sonthofen. Hier spielte die „Musi“ für uns auf und es gibt Kraftnahrung für Radler. NUDELN.
Ab 20.30 Uhr sind wir dann nicht nur Sternfahrer sondern wie viele andere Deutsche auch, einfach nur Fußballfans! Wir gratulieren dem deutschen WM- Team zum Sieg über Ghana!
Tag 7 – 24. Juni 2010
Pünktlich soll es heute losgehen. 8.30 Uhr geht es zunächst mit dem Bus von der Bike-Stadt Sonthofen nach Füssen. Während des Bustransfers kam mal wieder der bite away® zum Einsatz.
Über Nacht hatte sich ungefähr die Hälfte der Truppe etliche Stiche eingefangen. Also wurde die entspannte und stille, sowie beeindruckende Fahrt nur durch das kontinuierliche Piepen des Stichheilers unterbrochen. Um 10 Uhr erklingt der Startschuss. Auf dem Plan steht der 53 km lange Weg entlang der Via Claudia Augusta von Füssen nach Imst im Gurgltal. Vor uns liegt bei Sonnenschein eine Radtour über hochalpine Pässe, vorbei an den Allgäuer Alpen.
Wir wandern auf den Spuren der alten Römer, auf der ersten Straße, der „Via Claudia Augusta“. Angekommen in Imst stößt der zweite große Sternstrahl zu uns, die Teams Berchtesgardener Land, Zell am See, Kitzbühler Alpen und Stubai Tirol. Die Abendveranstaltung, sprich auch das leckere Knödelessen, findet in der Kletterhalle von Imst statt, wo Kletterer uns ihr beeindruckendes Können vorführen.
Tag 8 – 25. Juni 2010 – Königsetappe
Wir lassen Imst hinter uns und brechen zur Königsetappe auf. Die Anspannung steigt doch etwas, denn 13 % Steigung hat noch keiner auf dem Rad bewältigt. Erst recht nicht unter dem Motto: „test and smile“. Wir wussten also nicht, ob uns danach wirklich noch zum lächeln zumute war. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Wir gingen die Berge in Richtung Fiss und schlussendlich Serfaus an. Anstrengend war es schon, aber zu schaffen. Außerdem macht der Empfang der Leute den Weg wesentlich angenehmer. So kommen wir dann gegen 16 Uhr pünktlich, stolz und glücklich auf 1427 m im Ziel an. Geschafft! In zweierlei Hinsicht. Nun kann das große Abschlussfestival steigen und alle haben ausreichend Zeit sich über die Räder und die RIEMSER Produkte auszutauschen und zu informieren.
Alles in allem, eine tolle Erfahrung, welche alle zusammen mit Movelo, Flyer und bite away® wieder machen würden.









